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Einhorn - Fuck vegan

Unter dem Markennamen Einhorn stellt die Berliner Firma Einhorn products GmbH besondere Kondome her.

In bunten Verpackungen – die etwas an Chips Verpackungen erinnern - mit einem Einhorn als Label, produziert und vertreibt das Unternehmen unter der Führung der beiden Gründer Waldemar Zeiler und Philip Siefer vegane Kondome.

Vegane Kondome?

So mancher wird sich sicherlich jetzt fragen, ob Kondome nicht von Haus aus alle ohne tierische Zusatzstoffe sind? Nun – die Frage ist durchaus berechtigt und tatsächlich werden alle Kondome ja aus Naturkautschuk gewonnen – sind also rein pflanzlich.

Doch je nachdem, wo sie hergestellt werden können bei der Verarbeitung durchaus tierische Zusatzstoffe verwendet werden. Die sind zwar später nicht mehr im Produkt vorhanden, aber dennoch die Tatsache bleibt bestehen, dass tierische Produkte bei der Produktion verwendet wurden.

Eines dieser Mittel ist z.B. Kasein – ein Milchprotein, welches von den meisten Kondomherstellern als Hilfsmittel benutzt wird um das Latex geschmeidiger zu machen. Bei der Herstellung veganer Kondome wird das Kasein durch entsprechende pflanzliche Komponenten ersetzt.

Besonders gesundheitsschonend

In regulären Kondomen sind neben den natürlichen Materialien auch viele Zusatzstoffe enthalten, welche den Produktionsprozess erleichtern sollen. Viele dieser Stoffe gelten als gesundheitlich nicht ganz unbedenklich, werden aber aufgrund der geringen Rückstände im fertigen Produkt toleriert.

Trotzdem ist jeder chemische Rückstand in so einem sensiblen Produkt wie z.B. einem Kondom sehr bedenklich und wenig vertrauenserweckend. Da die überwiegende Produktion von Latex hauptsächlich in Ländern wie Südamerika, Afrika und Asien stattfindet, kann man auch erahnen, dass die angewendeten Stoffe nicht immer genau nachzuvollziehen sind und aufgrund der laxen Verordnungen in den betreffenden Ländern auch in der Regel im Verborgenen bleiben.

Ein besonderes Produkt ist dabei dann noch das aus Polyurethan hergestellte Ausweichprodukt, für alle die unter einer Latexallergie leiden und somit Kondome aus Latex nicht benutzen können. Polyurethan ist übrigens ein auf Erdöl basierender Kunststoff – also wenig umweltfreundlich.

Ein entsprechender Test eines Umweltmagazins im Jahre 2010 stellte dann auch fest, dass die getesteten handelsüblichen Kondome zwar einen optimalen Schutz gegen ungewollte Schwangerschaft und Geschlechtskrankheiten darstellte, allerdings sind bei weitem nicht alle harmlos, viele enthielten sogar als gesundheitsschädlich eingestufte Schadstoffe. Latexproteine welche Allergien auslösen können und Nitrosamine, die im Verdacht stehen Krebserregend zu sein sind nur zwei der wichtigsten dieser Schadstoffe.

Lust erleben ohne gesundheitliches Risiko

Die Firmengründer von Einhorn wollten dies ermöglichen und dazu noch nachhaltig und zu fairen Bedingungen die Rohstoffe einkaufen und Kondome produzieren.

Das ist ihnen auch gelungen.

Mit der frechen, provokativen Aufmachung und der lockeren aber verantwortungsvollen Firmenphilosophie gelang dem jungen Unternehmen ein guter Start auf dem Markt. Dabei legen die Gründer nach wie vor besonderen Wert darauf, auch einen Beitrag zum Umweltschutz und verbesserte Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter in den Produktionsländern zu schaffen und zu erhalten.

Die Marke Einhorn steht also für einen Schutz ohne tierische Inhaltsstoffe und ohne Tierversuche ebenso wie für faire und nachhaltige Produktionsbedingungen.

Farbenfrohe Designer Verpackung gegen das Schamgefühl

Die Verpackung von Einhorn Kondomen erinnert eher an eine Chipstüte als an eine Kondomverpackung und das ist auch so gewollt. Den Entwicklern war bewusst, dass auch in der heutigen modernen Welt der Kauf von Kondomen immer noch mit einer gewissen Scham und Unbehagen verbunden ist. Um die Kondome nicht mehr wie bisher üblich auf dem Kassenlaufband unter einer bunten Chipstüte als Tarnung verstecken zu müssen, entwickelten die Einhorn-Designer eine eigene farbenfrohe Verpackung, die nicht auf ein Kondom schließen lässt. Dabei bediente man sich Bildern und Illustrationen von bekannten Künstlern.

In einer Einhorn –Tüte befinden sich jeweils 7 einzeln entnehmbare Kondome. Aber auch einen Jahresvorrat kann man sich anschaffen. Hierin befinden sich dann jeweils 7 Tüten a 7 Kondome – also insgesamt 49 Stück. Dies stellt laut der Hersteller wohl einen durchschnittlichen Jahresvorrat an Kondomen für die deutschen Konsumenten dar.

 

UNSERE NEUHEIT: Die Kondome gibt es jetzt auch in den sexy günstigen LoveBoxen.

 

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